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Weinanbau in unseren Weingütern
Traditioneller Anbau nach modernen Maßstäben
1. Der Rebschnitt

Als eine der ersten Arbeiten zu Beginn eines jeden Jahres werden die Weinreben auf einen Fruchtrieb zurückgeschnitten und verjüngt. Dieser Arbeitsschritt des Beschneidens der Reben findet von Dezember bis Februar statt. In der Regel sieht ein Rebstock einer Drahtanlage nach dieser Arbeit wie abgebildet aus.

2. Binden der Weinrebe

Als "Binden" bezeichnen wir das Herunterbiegen und befestigen des einen, nach dem Beschnitt übrig gebliebenen Triebes aus dem Vorjahr. Die Triebe werden so heruntergebogen, dass das Lesegut später in der optimalen Höhe für die Reifung hängt. Das Binden der Reben erfolgt in der Regel in den Monaten März und April.

3. Bodenarbeiten

Parallel zum "Binden" der Reben wird der Boden der Weinberge beackert. Die beim "Schneiden" abgeschnittenen Rebtriebe, die bis jetzt auf dem Boden des Weinbergs lagen, werden mit Hilfe von Häckselgeräten zu gemulchter Biomasse zerkleinert, die den Reben im Zuge ihrer Verrottung unmittelbar wieder als Nährstofflieferant und Humos zur Verfügung steht. Je nach Bedarf der Anbaufläche und Beschaffenheit der Böden, kommt ein Tiefenlockerer zum Einsatz. Dieser lockert, wie der Name vermuten läßt, das Erdreich ca. 50 - 60cm im Boden auf und sorgt für eine gute Durchlüftung des Untergrunds. Im Frühsommer fallende Regengüsse können so besser versickern und bilden somit für das Wachstum der Plfanzen sehr wichtige Wasserspeicher im Boden.

4. Aufzucht der neuen Triebe

In den Monaten Mai bis Ende September wachsen die neuen Triebe der Weinstöcke heran. In dieser Zeit müssen diese Triebe teilweise mehrfach kultiviert werden. In Drahtanlagen werden die Reben so eingebunden, dass diese bei Wind und Sturm nicht abbrechen. Neben Pflanzenschutz-Spritzungen werden in dieser Wachstumsphase auch Mäharbeiten an der Bodenbegrünung und Laub-Beschnitt-Arbeiten durchgeführt. Hierzu werden in den Flachlagen am Schmalspur-Schlepper Anbaugeräte verwendet. Im Steilhang kommt ein Steillagen-Mechanisierungssystem zum Einsatz.

5. Die Weinlese

Die wohl bekannteste Weinbergsarbeit eines Winzers ist die Weinlese. Geraden in den hochwertigen Steillagen unseres Betriebes setzen wir bei dieser Arbeit nach wie vor auf Handarbeit. Die manuelle Lese der Trauben ermöglicht eine, an die Erfordernisse angepasste Selektion des Lesegutes und ist grundlegend für eine kontinuierliche Qualität.